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Artikel getaggt mit ‘Ahr’

Aus dem Leben eines Sommeliers: 1989 Dernauer Pfarrwingert Spätburgunder Beerenauslese trocken Tasting #1

Heute habe ich das Vergnügen gehabt wieder einmal einen älteren Wein von Werner Mayer-Näkel (Homepage des Weingutes) probiert zu haben.

Die Flasche präsentierte sich etwas ungewöhnlich in kleiner und schlanker Form.

Mein Vorhaben diesen Wein meinen Gästen zu einer Gänseleber anzubieten war mit etwas Risiko behaftet denn geöffnet und als

Probeschluck in meinen Probierglas zeigte es sich zunächst etwas hell und dünn auf den ersten Blick.

Beim ersten Schnupper zeigte sich eine verhaltenen Nase nach typischen Pinot Noir Aromen. Es überrasche mich eine leichte Sherry Nase und Madeira konnte man auch feststellen.

Für sein Alter interessant dachte ich mir aber ich bin ja immer schon interessiert an ungewöhnlicheren Weinen. Meine Gäste im Übrigen machen manches abgefahrenen mit.

Aber zurück zum Wein.

Nach der ersten Prüfung und gespannt auf den Geschmack zeigte sich eine trockenen Beerenauslese die ich so noch nicht kannt. Der 1989 zeigte sich frische und aromatische aufer Zunge. kaffe, Caramell, würzige und krautige Aromen waren schmeckbar. Ein toller Wein wenn man auf solche Weine abfährt.

Im Laufe des Tages und des Abends entwickelte sich der Wein prächtig. Mal sehen wie er morgen früh ist….

Ich werde auf eden Fall berichten

Was meint Ihr dazu ???

Acolon

8. Februar 2010 1 Kommentar

Acolon ist eine rote Rebsorte, die 1971 von Bernd Hill von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Weinsberg aus den Rebsorten Lemberger (Blaufränkisch) und Dornfelder gekreuzt wurde. Sie erhielt erst 2002 vom Bundessortenamt die Zulassung und den Sortenschutz als Neuzüchtung.

Acolon wird zum Anbau empfohlen in traditionell guten Schwarzriesling- und Spätburgunderlagen. Die Sorte ist frühreifend (die Ernte kann fast zeitgleich mit dem frühreifenden Gutedel erfolgen) und erreicht hohe Mostgewichte. Die Weine aus der Acolon-Traube sind Lemberger-ähnlich und farbintensiv. Sie werden als füllig und harmonisch beschrieben, bei gleichzeitig dezenter Gerbstoffnote. Die Weine finden in Württemberg bereits reißenden Absatz und sind sehr schnell ausverkauft. Die Anbaufläche in Deutschland wächst entsprechend schnell. In Deutschland waren im Jahr 2007 473 Hektar ( = 0,5% der deutschen Rebfläche)  mit der Rebsorte Acolon bestockt. Im Jahr 2006 waren noch 460 Hektar  Anbaufläche bestockt, nachdem im Jahr 2001 nur 76 Hektar  erhoben wurden.

In Belgien wurde die Rebsorte im Jahr 2005 in der Herkunftsbezeichnung Côtes de Sambre et Meuse zugelassen.

Die Sorte wird für weitere Kreuzungen verwendet.

Zuchtnummer: We 71-816-102

Abstammung: Blaufränkisch x Dornfelder

Ahr

Der Ahrwein wird im Weinbaugebiet Ahr angebaut, das seinen Namen von dem gleichnamigen Fluss hat. Es ist in Deutschland das größte geschlossene Weinbaugebiet für Rotwein. Auf insgesamt 548 Hektar Rebfläche (2006) werden 87,5 % Rotwein- und 12,5 % Weißweinreben angebaut. Der Anteil trockener Weine erreichte im Jahr 2005 einen Anteil von 50,9 %, während der Anteil halbtrockener Weine bei 30,9 % lag. Der Trend weg vom süßen Wein hält damit an.

Der Tafelwein der Ahr wird nach § 1 der Weinverordnung unter dem Namen Rhein-Mosel (Bereich Rhein) vermarktet und Landwein nach § 2 der Weinverordnung als Ahrtaler Landwein

Geschichte

Schon die Römer, die noch vor Christi Geburt die Gegend erreichten, sollen im Ahrtal Wein angebaut haben. Urkundlich verbrieft kann die Geschichte des Weinbaus im Ahrtal bis in die zweite Hälfte des 8. Jahrhunderts zurückverfolgt werden. Im Jahre 893 nennt der Prümer Urbar größere Weinberge in acht Ahrsiedlungen. In diesem Güterverzeichnis verzeichnete die Abtei Prüm eine Reihe weinabgabepflichtiger Güter, darunter in Ahrweiler, Walporzheim, Dernau und Altenahr. Außer der Abtei Prüm hatten in der Gemeinde Ahrweiler noch elf andere Klöster und zwölf Adelshöfe um das Jahr 1200 80 % der Weinbergsfläche. In Dernau besaßen 19 Grundherren, zehn Klöster und neun weltliche Herren ca. 80 % der Weinberge.

Die Gemeinde Dernau am Rotweinwanderweg

Ahrweiler kam mit der Grafschaft Are 1246 zum Erzstift Köln. Die Gemeinde musste im 15. Jahrhundert ihrem Landesherrn, dem Kurfürsten von Köln, jährlich 30 Fuder Wein liefern. In einem Dokument aus dem Jahr 1417 wird beschrieben, wie alle Weinfässer der Gemeinde gerichtlich versiegelt wurden, bis der Rentmeister des Kurfürsten von Köln kam und die 30 ihm zusagenden Fuder wählte (oder kürte); daher kommt der Ausdruck Kurwein.

Rote Rebsorten wurden erst nach dem Dreißigjährigen Krieg angebaut. Der damalige Burgunder wurde wie ein Weißwein verarbeitet. Er war blassrosa und wurde zuweilen Ahrbleichert genannt.

Im Jahr 1794 zogen französische Truppen in das Gebiet ein. Im Zuge der Säkularisierung wurden die Besitztümer der Kirche, der Klöster und der Domstifte aufgelöst. Aus dem ganzen französischen Reich wurden nun preiswertere und alkoholreichere Weine den deutschen Markt gebracht, und es war für die Ahrwinzer nicht einfach, ihre Ware abzusetzen.

Nach dem Wiener Kongress wurde das Gebiet der Ahr mit dem preußischen Königreich vereint. In den folgenden 20 Jahren erlebte der Weinbau aufgrund der ruhigen politischen Lage und des Zollschutzssytems eine kleine Blüte. Die vorher populären Importe aus Frankreich wurden aufgrund der Schutzzölle zu teuer, und der Inlandsmarkt wurde in Folge dessen im Bereich des Rotweins durch Ahrwein beliefert.

Dies änderte sich im Jahr 1833 mit dem Beitritt Preußens zum Deutschen Zollverein. Neben internen Absatzproblemen brach auch der Handel mit dem benachbarten Belgien zusammen. Einige Missernten schwächten die Wirtschaftskraft der Winzer zusätzlich. Besonders betroffen waren die Winzer um das Jahr 1860. Bis zu vier Jahrgänge lagen unverkauft im Keller. Durch mangelhafte Pflege waren die Weine zudem unverkäuflich geworden. Der Handel lag praktisch still, und viele Familien wanderten nach Amerika aus, weil der eigene Grund sie nicht mehr ernähren konnte.

In der Not griffen die Winzer zur Selbsthilfe, und 18 Winzer gründeten, dem Gedanken Raiffeisens folgend, im Jahre 1868 in Mayschoß eine der ersten Winzergenossenschaften der Welt. Schon drei Jahre später konnte man einen Handlungsreisenden einstellen. Bis 1898 wurden insgesamt 20 Winzergenossenschaften im Ahrtal gegründet.

Eine Belebung erhielt der Weinbau an der Ahr im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts durch folgende Organisationen:

  1. Die Winzergenossenschaften. An der Ahr sind heute in 12 Winzergenossenschaften 90 % der Winzer organisiert. Dieser Anteil ist verglichen mit anderen deutschen Weinbaugebieten außergewöhnlich hoch.
  2. Die Landes-Lehr- und Versuchsanstalt für Weinbau, Gartenbau und Landwirtschaft in Ahrweiler, die 1902 als Provinzial-Wein- und Obstbauschule gegründet wurde.
  3. Die bis 2004 staatliche Domäne Marienthal, einst ein Augustinerinnenkloster mit großem Weinbergsbesitz, ist heute ein Musterbetrieb und mit der Landes-Lehr- und Versuchsanstalt eng verbunden.

Ab dem Ende der 1960er Jahre wurde mit dem Projekt der Flurbereinigung ein untergründig schwelendes Problem des deutschen Weinbaus behoben: Die Topographie des Geländes ließ den Weinbau ausschließlich per Hand zu und gefährdete die Wirtschaftlichkeit der Winzerbetriebe. Hinzu kam das unglaublich fein gegliederte Parzellenwirrwarr. 1957 ermittelte man für die Gemeinde Dernau in der Gemarkung „Im Hardtberg“ auf 2,6 ha Fläche insgesamt 162 Parzellen mit einer durchschnittlichen Größe von nur 160 m².

Die starke Zergliederung zeigt außerdem eine Kurzzusammenfassung der Betriebserhebung aus dem Jahr 1958:

Größe des Betriebs in Hektar Anzahl der Betriebe im Jahr 1958
bis 0.2 Hektar 569
0.2 – 0.5 Hektar 679
0.5 – 1 Hektar 276
1 Hektar und mehr 76
TOTAL 1600

Geographie und Klima

Rote Weintrauben der Sorte Blauer Burgunder

Das Ahrtal liegt im Norden von Rheinland-Pfalz entlang der Ahr zwischen Altenahr und Heimersheim. Im Norden grenzt es direkt an Nordrhein-Westfalen. Weil es sich vorwiegend von West/Südwest nach Ost/Nordost erstreckt, empfängt vor allem die linke Flussseite viele Sonnenstunden. Die klimatischen Bedingungen der Umgebung sind eigentlich nicht mehr zum Anbau von Wein geeignet. Es sind daher mikroklimatische Aspekte, die den Weinbau dennoch ermöglichen:

  1. Die Ahrmündung liegt bei niedrigen 54 m ü. NN, zudem profitiert das Tal noch im Mündungsbereich von der wärmenden Wirkung des Rheins. Der klimatische Vorteil dieser Tiefenlage verschwindet jedoch durch das starke Gefälle der Ahr recht schnell. So liegt Ahrweiler, 12 km oberhalb der Ahrmündung, schon 100 m hoch, und Altenahr liegt gar auf 150 m Höhe.
  2. Das Weinbaugebiet liegt im Regenschatten der Eifel und des Hohen Venns. Die Niederschlagsmenge liegt mit jährlichen 560 mm vergleichsweise niedrig und bewirkt einen höheren Anteil an Sonnenstunden.
  3. Wegen der Lage am Südrand der Kölner Bucht mildert auch der Golfstrom das Klima des Weinbaugebietes.
  4. Die Orographie des Ahrtals wird durch die tief in das unterdevonische Grundgebirge eingeschnittenen Mäander der Ahr bestimmt. Zusammen mit den spezifischen Eigenschaften der anstehenden Gesteine beeinflusst sie den Weinanbau: Zwischen den Flussschlingen und Felsen bilden sich kleinteilige Klimaräume aus, die vom Wind abgeschirmt sind und wo die Sonne Grund und Luft erwärmt. Die Ahr verlässt bei Schuld die Umrahmung des Eifeler Hauptsattels aus Gesteinen des Obersiegens und verläuft ab da auf Gesteinen des Mittelsiegens bis zu ihrer Mündung nahe Remagen [2]. Obersiegen und Mittelsiegen sind Einheiten der unterdevonischen Siegen-Stufe, die durch internationale Konventionen zwar nicht mehr verfügbar sind, in vielen Karten und Beschreibungen des Ahrtals aber noch verwendet werden. Das Mittelsiegen des Ahrtals mit seinen Gesteinen aus Grauwacken, Schiefern, Sand-, Silt- und Tonsteinen wird auch als „Rauhflaser“ bezeichnet [3]. Es liegt nach der heute gültigen Einteilung des Unterdevons im Grenzbereich Pragium/Emsium [4]. Da ab Kreuzberg auf dem Weg zur Mündung zwischen der Ahr und dem Eifeler-Hauptsattel noch die Spezial-Auffaltung des Ahrtal-Sattels eingeschaltet ist, stehen die Gesteinsschichten sehr steil bis teilweise vollkommen senkrecht (saiger). Die Mäander der Ahr zeigen keine Abhängigkeit von der Stellung und den physikalischen Eigenschaften der Gesteinsschichten. Deshalb wird vermutet, das die Mäander schon angelegt wurden, als sich die entsprechende Scholle noch mit sehr schwachem Relief und sehr geringem Gefälle nach Osten neigte [5].
  5. Im unteren Ahrtal von Ahrweiler bis zur Rheinebene konnte sich die Ahr in sechs Terrassen leicht und breit einschneiden. Die Unterterrasse der Talsohle erreicht eine Breite von bis zu 1 km. Die Ober- und Mittelterrassen wurden mit fruchtbarem Löss überzogen, und auch die Sand- und Kiesschichten der Unterterrasse sind durch eine starke Ablagerungsschichten mit einer Mächtigkeit von bis zu 10 m in fruchtbaren Boden verwandelt worden, der noch viel angeschwemmten Löss enthält.

Die steilen, felsigen Südhänge heizen sich bei Sonnenbestrahlung rasch auf und geben die gespeicherte Wärme nur allmählich an die Reben weiter, so dass auch nachts ausgeglichene Temperaturen gewährleistet sind. Das Gebiet wird innerhalb der EU der Weinbauzone A zugerechnet.

Das langjährige Jahresmittel von 9,8° C lässt sich daher mit den Durchschnittswerten anderer deutscher Weinbaugebiete vergleichen. Das Wintermittel von Dezember bis Februar ist mit 2,4° C für unsere Breitengrade sehr mild. Im Frühjahr besteht jedoch jederzeit akute Frostgefahr.

Durchschnittstemp. Nov. Dez. Jan. Feb. Mrz. Apr. Mai Jun. Jul. Aug. Sep. Okt. Jahr
2002/2003 8,2° C 3,9° C 2,0° C 0,3° C 7,9° C 10,0° C 14,8° C 20,8° C 20,5° C 21,2° C 14,4° C 7,4° C 11,0° C
langjährig 5,9° C 2,9° C 1,8° C 2,5° C 5,5° C 8,8° C 13,2° C 16,5° C 18,0° C 17,5° C 14,5° C 10,4° C 9,8° C

Der Niederschlag kennt in den Monaten Januar bis März ein Minimum und erreicht in den Sommermonaten Juli und August ein Maximum. Die sommerlichen Niederschlagsmengen fallen jedoch meist binnen weniger Tage in ergiebigen Platzregen.

Niederschlagsmenge Nov. Dez. Jan. Feb. Mrz. Apr. Mai Jun. Jul. Aug. Sep. Okt. Jahr
2002/2003 80 mm 47 mm 53 mm 26 mm 24 mm 46 mm 46 mm 50 mm 54 mm 31 mm 42 mm 55 mm 554 mm
langjährig 57 mm 51 mm 47 mm 40 mm 48 mm 50 mm 59 mm 65 mm 74 mm 70 mm 48 mm 47 mm 656 mm

Die mittlere Sonnenscheindauer liegt sicherlich am unteren Ende der Skala der für den Weinbau benötigten Werte. Der Vergleich vom langjährigen Mittel zum sogenannten Jahrhundertsommer 2003 lässt die Jahrgangsabhängigkeit des Gebiets deutlich werden.

Sonnenscheindauer Nov. Dez. Jan. Feb. Mrz. Apr. Mai Jun. Jul. Aug. Sep. Okt. Jahr
2002/2003 52 h 36 h 52 h 142 h 175 h 206 h 211 h 278 h 229 h 279 h 215 h 105 h 1980 h
langjährig 52 h 35 h 39 h 69 h 103 h 136 h 177 h 176 h 183 h 174 h 139 h 103 h 1386 h

Gebietseinteilung

Geologisch und topographisch können zwei Anbauregionen unterschieden werden:

  • Obere Region zwischen Altenahr und Marienthal (Ortsteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler)
  • Untere Region zwischen Walporzheim und Heimersheim (Ortsteile von Bad Neuenahr-Ahrweiler)

Rebsorten

45 weiße und 22 rote Rebsorten sind an der Ahr zum Anbau zugelassen.

In diesen Gebieten werden 480 ha, das sind ca. 86 % (Stand: 2008) der Gesamtfläche, für den Anbau von roten Rebsorten genutzt. Die verbleibenden Flächen dienen dem Anbau von weißen Sorten.

Von den angebauten Rebsorten besitzen nur etwa 15 eine Marktbedeutung. Der Anteil dieser einzelnen Sorten ist der folgenden Tabelle zu entnehmen.

Führende Rebsorten an der Ahr (Stand 2008)
Sorte Farbe Synonym Fläche (%) Fläche (ha)
1. Spätburgunder rot Pinot Noir 61,3 342
2. Blauer Portugieser rot   7,7 43
3. Riesling weiß   7,7 43
4. Frühburgunder rot Pinot Madeleine, Klevner 6,5 35
5. Regent rot   3.4 19
6. Dornfelder rot   3,4 19
7. Müller-Thurgau weiß   2,7 15
8. Domina rot   1,7 10
9. Weißer Burgunder weiß Klevner, Pinot Blanc 1,8 8
10. Kerner weiß   0,6 3
11. Dunkelfelder rot   0,6 3
12. Grauburgunder weiß   0,6 3
13. Acolon rot   0,6 3
14. Ortega weiß   0,2 1
15. Solaris weiß   0,2 1

 

Zugelassene rote Rebsorten

Die Entwicklung hin zu qualitativ hochwertigeren Rebsorten setzte ab 1972 in Verbindung mit der Flurbereinigung ein. Der Spätburgunder verdrängte dabei eindeutig den Blauen Portugieser. Neuzüchtungen wie Dornfelder und Domina ergänzen das Angebot. In den letzten Jahren wird verstärkt der qualitativ gute Frühburgunder angebaut. Verschließen kann sich das Anbaugebiet nicht vor dem allgemeinen Erfolg der Neuzüchtungen Regent und Acolon, wenngleich die Anbaufläche im Vergleich zu anderen deutschen Gebieten sehr bescheiden ausfällt.

Red Wine Glas.jpg Zugelassene rote Rebsorten Red Wine Glas.jpg
  • Acolon
  • Blauburger
  • Cabernet Mitos
  • Cabernet Sauvignon
  • Dakapo
  • Deckrot
  • Domina
  • Dornfelder
  • Dunkelfelder
  • Frühburgunder
  • Hegel
  • Helfensteiner
  • Heroldrebe
  • Lemberger
  • Merlot
  • Palas
  • Portugieser
  • Regent
  • Rondo
  • Rotberger
  • Schwarzriesling
  • Spätburgunder
  • St. Laurent
  • Tauberschwarz
  • Trollinger
  • Zweigelt

 

Zugelassene weiße Rebsorten

Die Anbaufläche der weißen Rebsorten befindet sich zwar seit 1972 (damals immerhin 211 Hektar) in einem ständigen Abwärtstrend, ihre Vertreter sind aber nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Angebots der Ahr. Vor allem auf den Schiefer- und Basaltböden zeigt der Riesling sein Potential. Der Müller-Thurgau macht auf Grund seines aktuell geringeren Marktwertes anderen Sorten Platz. Der Kerner wird teilweise im Verschnitt mit dem Riesling eingesetzt.

White Wine Glas.jpg Zugelassene weiße Rebsorten White Wine Glas.jpg
  • Albalonga
  • Arnsburger
  • Auxerrois
  • Bacchus
  • Bronner
  • Chardonnay
  • Ehrenbreitsteiner
  • Ehrenfelser
  • Elbling
  • Faberrebe
  • Findling
  • Freisamer
  • Früher Malingre
  • Gelber Muskateller
  • Gewürztraminer
  • Goldriesling
  • Grauburgunder
  • Gutedel
  • Hibernal
  • Hölder
  • Huxelrebe
  • Johanniter
  • Juwel
  • Kanzler
  • Kerner
  • Kernling
  • Mariensteiner
  • Merzling
  • Morio-Muskat
  • Müller-Thurgau (Rivaner)
  • Muskat-Ottonel
  • Nobling
  • Optima
  • Orion
  • Ortega
  • Osteiner
  • Perle
  • Phoenix
  • Prinzipal
  • Regner
  • Reichensteiner
  • Rieslaner
  • Riesling
  • Sauvignon Blanc
  • Scheurebe
  • Schönburger
  • Septimer
  • Siegerrebe
  • Silcher
  • Silvaner
  • Sirius
  • Staufer
  • Weißer Burgunder
  • Würzer

Lagen

Größte
Weinbaugemeinden
im Anbaugebiet
Rang unter allen
rheinland-pfälzischen
Weinbaugemeinden
nach Rebfläche
Bestockte
Rebfläche
(in ha)
Rebsorten
weiße  rote 
(in %)
Ahr   521 12,8 87,2
Bad-Neuenahr-Ahrweiler 54 284 6,9 93,1
Dernau 201 106 8,8 91,2

Das Anbaugebiet Ahr umfasst den einzigen Bereich Walporzheim/Ahrtal und die einzige Großlage Klosterberg. Die Großlage Klosterberg besteht aus folgenden Einzellagen:

Ehlingen

Lohrsdorf

Heimersheim

Heppingen

Neuenahr

Bachem

Ahrweiler

Walporzheim

Marienthal

Dernau

Rech

Mayschoß

Altenahr

Reimerzhoven

Kreuzberg

Pützfeld

Quelle wikipedia.de

Altenahrer Eck

Weinbergslage an der Ahr. Diese Lage wurde im Jahre 2009 bekannt durch das  Weingut Deutzerhof aus Dernau, das Riesling Eiswein bei 270°Oe erntete.

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