MEIN NEUER BLOG…..
Vor kurzem habe ich mich entschlossen einen neuen Blog zu veröffendlichen.
Bitte besuchen Sie jetzt in Zukunft http://corkreporter.wordpress.com
Dort werden neue Weingüter, neue Winzertalente und alles Mögliche rund um den Wein dargestellt.
Danke für Eure Treue.
Euer corkreproter
Chateau Lafite-Rothschild
Historie
Unabhängig von einer Datierung des Besitzes lässt sich der Name Lafite urkundlich bis in das Jahr 1234 zurückverfolgen. Gombaud de Lafite war damals Abt des Klosters von Vertheuil nördlich von Pauillac. Darüber hinaus lässt sich bis in das 14. Jahrhundert die Lehnsherrschaft der Seigneurie de La Fitte zurückverfolgen. Der Name lässt sich auf den Ausdruck la hite zurückführen, der im Dialekt der Gascogne Hügel bedeutet.
Belegt ist, dass ein Teil des heutigen Grundbesitzes im 17. Jahrhundert dem Lehnsherrn von la Fitte Joseph (Saubat) de Pommiers gehörte. Als dieser um das Jahr 1670 starb, ging der Besitz an seine Ehefrau Jeanne de Gasq über, da die Ehe kinderlos blieb. Jeanne heiratete im Jahr 1670 den Lehnsherrn von Bègles, Jacques de Ségur. Unter seiner Führung wurden die landwirtschaftlichen Nutzflächen des Gutes zum Teil in Rebflächen umgewandelt.
Alexandre de Ségur, zweiter Sohn der Ehe zwischen Jaques und Jeanne, heiratete im Jahr 1695 Marie-Thérèse de Clauzel, Alleinerbin von Château Latour. Mit dieser Liaison begann eine Ära, in der die Familie Ségur mit Lafite, Latour, Château Phélan Ségur sowie kurzzeitig auch Château Mouton ein beeindruckendes Portfolio an erstklassigen Weingütern besaß. Der im Jahr 1697 geborene Nicolas-Alexandre de Ségur stieg nachweislich im Jahr 1716 in das Familienunternehmen ein. Der später als Prince des Vignes (franz.: Prinz der Weinfelder) bekannt gewordene Nicolas-Alexandre machte den Wein europaweit bekannt.
In den Geschäftsbüchern des Weingutes ist überliefert, dass Großbritanniens erster Premierminister Robert Walpole in den Jahren 1732–1733 viermal pro Jahr je ein Barrique Wein bei Lafite orderte. Louis François Armand de Vignerot du Plessis, seit 1745 Marschall von Frankreich, machte den Wein auch am königlichen Hof von Versailles bekannt.
Nach dem Tod von Nicolas-Alexandre de Ségur, der von Ludwig XV. zum Marquis ernannt wurde, ging der Besitz an seine vier Töchter über. Lafite wurde an Marie-Thérèse vererbt, die Aléxandre de Ségur-Calon heiratete. Deren Sohn Nicolas Marie Alexandre de Ségur erbte schließlich das Weingut, musste es jedoch aufgrund einer erdrückenden Schuldenlast im Jahr 1784 veräußern. Nachdem ein Herr de Monthieu zwischenzeitlich als Käufer auftrat, ging das Gut kaum zwei Jahre später an den Präsidenten des Parlements von Bordeaux, Nicolas Pierre de Pichard. Er stand der Familie de Ségur nahe, so dass diese ihren Einfluss auf das Gut weiterhin ausüben konnte. Während der Französischen Revolution wurde de Pichard am 30. Juni 1794 hingerichtet und das Gut in Staatseigentum überführt. In einem Schreiben vom 24. Mai 1787 bescheinigt Thomas Jefferson den Weinen den Rang eines premier Cru.
Am 12. September 1794 wurde eine öffentliche Versteigerung durchgeführt. Château Lafite ging an den Holländer Jean de Witt. De Witt überließ die technische Leitung Joseph Goudal, der das Gut trotz mehrfacher späterer Besitzerwechsel die nächsten Jahrzehnte leitete. De Witt musste aber bereits im Jahr 1800 das Gut an die drei Holländer Baron Jean Arend de Vos Van Steenvwyck, Othon Guillaume Jean Berg und Jean Goll de Franckenstein verkaufen.
Im Jahr 1816 ging das Gut an die Familie Vanlerberghe. Ignace-Joseph Vanlerberghe war ein bedeutender Getreidehändler und wichtiger Lieferant der französischen Armee. Verheiratet war er mit Barbe-Rosalie Lemaire. Als ihr Ehemann im Jahr 1821 verstarb, verkaufte sie das Gut an den britischen Bankier Samuel Scott. Bis in das Jahr 1867 leitete erst Samuel Scott und später dessen Sohn das Weingut, während sie Joseph Goudal die Leitung des Tagesgeschäfts überließen. Als im Jahr 1866 die Nachfolgeregelung von Aimé-Eugène Vanlerberghe (Sohn von Ignace-Joseph und Barbe-Rosalie) anstand, stellte sich heraus, dass Château Lafite weiterhin der Familie Vanlerberghe gehörte und der Verkauf im Jahr 1821 rein fiktiver Art war, um dem französischen Gesetz der Erbteilung zu entgehen. Samuel Scott war als Hausbankier der Familie Vanlenberghe lediglich als Strohmann vorgeschickt worden und deckte so die Absichten der Familie. Der Besitz ging entgegen den ursprünglichen Absichten von Barbe-Rosalie Lemaire dennoch an die drei Schwestern von Aimé-Eugène, Comtesse de Villoutreys, Comtesse de Cornudet und Comtesse Duchâtel. Die drei Familien einigten sich schließlich auf eine öffentliche Versteigerung des Gutes, die am 8. August 1868 abgeschlossen wurde. Käufer war James Mayer Rothschild; die Gebotssumme lag bei 4,4 Millionen Francs.
Die Ära Rothschild
Bereits am 11. Mai 1853 hatte Nathaniel de Rothschild, Neffe und Schwiegersohn von James Mayer, das benachbarte Château Mouton-Rothschild erworben. Über die wahren Absichten des Kaufs von James Mayer wurde viel spekuliert. Die wahrscheinlichste scheint zu sein, dass er das Weingut als hervorragendes Renditeobjekt ansah. Château Lafite wurde zum Anlass der Weltausstellung 1855 in den Rang eines Premier Grand Cru eingestuft und bestätigte damit die bereits 1815 veröffentlichte Einstufung von Abraham Lawton. Den Geschäftsbüchern von Lafite kann man entnehmen, dass die Verkaufspreise der Weine in der Folge regelrecht explodierten, und die Preise des superben Jahrgangs 1868 sollten ein Jahrhundert lang nicht mehr übertroffen werden.
James Mayer starb bereits drei Monate nach dem Erwerb. Die Leitung des Weingutes übernahmen seine drei Söhne Alphonse, Gustave und Edmond. Die generelle Blütezeit der Médoc-Weine sollte schließlich noch fast 15 Jahre anhalten, wurde jedoch durch Mehltau, Reblaus und später durch die Kriegswirren und die Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre vielfach unterbrochen. Zwischen 1882 und 1915 wurden etliche Jahrgänge aus Qualitätsgründen nicht abgefüllt. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Weingut ab Juni 1940 von der deutschen Wehrmacht besetzt, und es wird berichtet, Hermann Göring hätte das renommierte Gut gerne besessen. Die Besitztümer der Familie Rothschild wurden beschlagnahmt, und Château Lafite wurde im Jahr 1942 in eine Landwirtschaftsschule umgewandelt.
Nach dem Krieg konnte der Enkel von Gustave, Baron Élie de Rothschild, das teils zerstörte Gut, mittlerweile unter dem Namen Lafite-Rothschild, zurückgewinnen. Beflügelt durch die drei außergewöhnlich guten Jahrgänge 1945, 1947 und 1949 begann er mit einer ganzen Reihe von Instandsetzungsmaßnahmen an den Gebäuden und in den Weinfeldern.
Der vom katalanischen Architekten Ricardo Bofill entworfene, kreisrunde Fasskeller.
Anfang der 1960er Jahre fruchteten die Verkaufsbemühungen des bordelaiser Weinhandels, da sich neue Märkte, insbesondere der Markt der Vereinigten Staaten öffneten. Zu Anfang der 1970er Jahre produzierte man jedoch zu tanninreiche Weine, die sich später nicht harmonisch entwickelten. Ab dem Jahr 1974 wurde Élie auf dem Gut von seinem Neffen Éric de Rothschild unterstützt. Eric intensivierte die Investitionen und tauschte das technische Personal aus. Im Jahr 1987 investierte er in einen 2.200 Barriques fassenden kreisrunden Fasskeller, der vom katalanischen Architekten Ricardo Bofill entworfen wurde.
Über die zu Château Lafite-Rothschild gehörende Gesellschaft Domaines Barons de Rothschild (DBR) mit Sitz in Bordeaux, hat Baron Éric de Rothschild im Laufe der Jahre mehrere Weinbauunternehmen in Frankreich (Château Rieussec (1984), Château Paradis Casseuil (1984) Château l’Évangile (1990), Domaine d’Aussieres (1999)) und in Übersee (Viña Los Vascos (1988), Weinberge auf der Halbinsel Penglai in der Provinz Shandong in China (2008)) erworben. Zusätzlich besitzt DBR seit 1962 das Château Duhart-Milon-Rothschild und vertreibt seit 1993 die Weine des Baron Benjamin de Rothschild gehörenden Weingutes Château Peyre-Lebade. Außerdem ist DBR verantwortlich für das Management von Château Lafite-Rothschild und für das Marketing und den Vertrieb seines Weins.
Fact Sheet
Klassifikation: Premier Cru 1855
Anbaugebiet: Pauillac
Besitzer: Domaine Barons de Rothschild
Rebfläche: 103 ha
Assamblage: 71 % Cabernet Sauvignon, 25 % Merlot, 3 % Cabernet Franc, 1 % Petit Verdot
Zweitwein:
Name: Carruades de Lafite
Andere Weingüter: Chateau Duhard-Milon (Pauillac), Chateau L´Èvangile (Pomerol), Chateau Rieussec (Sauternes)
Charles Melton – Weingut des Tages #1
Seit dem ersten Jahrgang des Weingutes Charles Melton im Jahr 1984 hat dieses kleine Barossa Valley Weingut sowohl nationale als auch internationale Anerkennung für seine feine rote Weine errungen.

Die Weine bewegen von einem hellen Rot, ”The Rose of Virginia”, beschriebenvon Anthony Rose in London Observer Zeitung, ”The Best Rosé in Australien”,bis hin zu Australien führende Rhone-Stil ‘Nine Popes’. Charlie Melton macht auch kleine Mengen von Shiraz, Cabernet Sauvignon und Sparkling Shiraz und ist der einzige australische Hersteller einer Vin Santo-Stil Dessertwein, Sotto di Ferro.
Charlie war einer der ersten, der den Wert und die Tradition des alten Weingut im Barossa mit Grenache, Shiraz und Mourvèdre erkennte. In einer Zeit, wo andere eher das Roden der Weinberge verfolgen, um mehr modische Sorten anpflanzen, war Charlie überzeugt seine historischen Weingärten zu behalten. Er gehörte zu einer kleinen Gruppe von Winzern, die sich auf Tadition und Werterhalt der alten Rebberge besannen.
Domaine Aladame Stephane
Stéphane Aladame gründete seine Domaine 1992 als er gerade 18 Jahre alt war.. Mit den Jahren erweiterte er seinen Rebbestand indem er mehr Fläche zukaufte. Er baut auf kalkhaltigen Lehm-Tonböden seine Chardonnaytrauben an und vergärt in Edelstahl und Pièces.
Heute ist das Weingut rund 7 hektares groß, dabei sind 6 hektar in Montagny gelegen und haben eine 1er Cru Klassifizierung.
Seine Weine zeichnen sich durch eine recht schwere Mineralität aus, sind sehr komplex und finessenreich. Stéphan ist immer noch recht unbekannt, man kann noch vieles von ihm erwarten. Er ist einer der aufstrebenden Stars.
Er hat damit bekonnen seine Domaine auf ökologische Arbeitsweisen umzustellen.
Domaine Stéphane ALADAME
Rue du Lavoir
71390 MONTAGNY LES BUXY
Tel : 03 85 92 06 01
Fax : 03 85 92 03 67
EMail : aladame@wannadoo.fr
Agliatico – Lexikonartikel
Synonym für die meist in Italien vorkommende Rebsorte Aleatico.
Aleatico ist eine rote Rebsorte. Wegen ihres feinen Muskatgeschmacks wird vermutet, dass sie, obwohl sie rot ist, um eine Mutation der Gelben Muskateller-Rebe handelt. Typischerweise werden aus ihr Süßweine hergestellt, oft auch gespritete Weine.
Anbaugebiete gibt es vor allem in den italienischen Regionen Piemont, Toskana, Latium, Apulien, Kampanien und Basilikata sowie auf den Inseln Elba und Korsika. Außerdem wird sie inAustralien, Chile, Kalifornien, Kasachstan und Usbekistan kultiviert. Aleatico ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.
Die Weine der Aleatico-Rebe finden Eingang in die DOC-Weine Aleatico di Gradoli, Aleatico di Puglia, Gioia del Colle, Lago di Corbara, Orvietano Rosso und Salice Salentino.
Quelle wikipedia.de
| Prime name : | ALEATICO |
| Color of berry skin | NOIR |
| Variety number VIVC | 259 |
| Country of origin of the variety | ITALY |
| Species | VITIS VINIFERA LINNÉ SUBSP. VINIFERA |
| Original pedigree | |
| Prime name of pedigree parent 1 | |
| Prime name of pedigree parent 2 | |
| Breeder | |
| Breeder institute code | |
| Breeder contact address | |
| Year of crossing | |
| Year of selection | |
| Year of protection | |
| Formation of seeds | COMPLETE |
| Sex of flowers | HERMAPHRODITE |
| Photos | 2 |
| Table of accession names | YES |
| Table of area | YES |
| Last update | 26.05.2008 |
| Synonyms : 57 |
| AGLIANICO NERO | AGLIANO | AGLIATICO | ALEATIAU |
| ALEATICA | ALEATICA DI FIRENZE | ALEATICHINA | ALEATICO CERAGINO |
| ALEATICO CILIEGINO | ALEATICO COMUNE | ALEATICO DE CORSE | ALEATICO DE FLORENCE |
| ALEATICO DE PORTOFERRAIO | ALEATICO DE SOLMONA | ALEATICO DELL’ELBA | ALEATICO DI ALTAMURA |
| ALEATICO DI BENEVENTO | ALEATICO DI FIRENZE | ALEATICO DI PORTOFERRAIO | ALEATICO DI SULMONA |
| ALEATICO DI TOSCANA | ALEATICO GENTILE | ALEATICO NERA DELLA TOSCANA | ALEATICO NERO DELLA TOSCANA |
| ALEATICO NERO DI FERMO | ALEATICO NERO DI FIRENZE | ALEATICO PERUGINO | ALEATICONERA |
| ALEATICU | ALEATIKO | ALEATIKO NERO | ALEGATICO |
| ALIATICO | ALIATICO DI BENEVENTO | ALIATICU | ALLEATICU |
| ALLIANICO | ALLIANICO DEGLI ABRUZZI | ISPANSKII ROZOVYI | LACRIMA CHRISTI |
| LAKRIMA KRIATI | LEATICO | LIVATICA | MOSCATELLE LIVATICHE |
| MOSKATELE LIVATIKE | MUSCATELLUS | MUSKAT TOSKANSKI | MYUSKATELE LIVATIKE |
| NERO | OCCHIO DI PERNICE | OCCHIO DI PERNICE NERA | OGLIATICO |
| ROSSANELLA | UVA ALEATICA | UVA DEI GESUITI | UVA LIATICA |
| UVA LIATIKA | |||
VIVC – Copyright ZR Geilweilerhof © 2007
Neue Seite eingestellt – Shop Angebote -
Hallo liebe Weinfreunde,
heute habe ich eine neue Seite eingestellt – SHOP ANGEBOTE -
Hier könnte Ihr in Zukunft edle und rare Weine mehrheitlich Bordeaux, Burgund (DRC usw.) aber auch Port , Madeira oder Überseeweine finden.
Solltet Ihr an der einen oder anderen Position interessiert seit, schreibt mir doch eben eine Mail und wir kommen ins Geschäft.
Also viel Spaß beim Stöbern
HIer habe ich trotzdem die neuen Artikel eingestellt, auf der Shopseite sind die aktuelle verfügbaren Weine eingetragen
6 Fl 1982 Lafite 5000 €
1 Fl 1983 Lafite 850 €
6 Fl 1985 Lafite 850 €
1 Kisten 1985 Lafite 12.000 €
3 Fl 1986 Lafite 2000 €
5 Fl 1988 Lafite 850 €
1 Fl 1994 Lafite 850 €
3 Fl 1995 Lafite 950 €
1 Fl 1996 Lafite 1800 €
1 Kisten 1996 Lafite 20,750 €
Euer Weinbotschafter









